Ratgeber
Welche Unterlagen benötigen Sie für einen Grundstücksverkauf?
Veröffentlicht am 8. Oktober 2026
Die wichtigsten Unterlagen im Überblick
Grundbuchauszug
Zeigt Eigentümer, genaue Bezeichnung des Grundstücks sowie eingetragene Grundschulden, Wege-, Leitungs- oder Wohnrechte. Vor dem Verkauf sollte geprüft werden, ob alle Eintragungen aktuell sind.
Flurkarte (Liegenschaftskarte)
Zeigt Flurstücksnummer, Grundstücksgrenzen, Nachbargrundstücke und vorhandene Gebäude – gibt Interessenten einen schnellen Überblick über das Grundstück.
Bebauungsplan
Regelt, ob und wie gebaut werden darf, z. B. Vollgeschosse, Dachform oder Grundflächenzahl. Ohne Bebauungsplan klärt die Baubehörde die Bebauung nach § 34 BauGB.
Erschließungsnachweise
Zeigt, ob das Grundstück vollständig erschlossen ist (Wasser, Abwasser, Strom) und ob noch Erschließungsbeiträge offen sind.
Altlastenauskunft
Gibt bei älteren Grundstücken oder ehemaligen Gewerbeflächen Hinweise auf mögliche Bodenverunreinigungen oder Altstandorte und schafft Vertrauen bei Käufern.
Ggf. weitere Unterlagen
Je nach Grundstück können zusätzlich eine Bauvoranfrage oder Unterlagen zu Baufristen relevant sein.
Häufige Fragen
Muss ich alle Unterlagen selbst beantragen?
Wenn Sie uns mit dem Verkauf beauftragen, kümmern wir uns darum.
Brauche ich wirklich eine Altlastenauskunft?
Nicht in jedem Fall – bei unbebauten, nie gewerblich genutzten Grundstücken ist sie oft verzichtbar. Bei älteren oder ehemals gewerblich genutzten Flächen schafft sie aber wichtiges Vertrauen bei Kaufinteressenten.
Was, wenn beim Grundstück noch keine aktuelle Flurkarte vorliegt?
Eine aktuelle Flurkarte erhalten Sie beim zuständigen Vermessungs- oder Katasteramt, meist innerhalb weniger Werktage – wir sagen Ihnen, wo Sie sie beantragen.